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23.10.2017 13:44:55

Kirchtimke heute

Die heutige Gemeinde Kirchtimke, bestehend aus den Ortschaften Ostertimke und Kirchtimke, ist ca. 1615 ha groß, hat etwa 980 Einwohner und ist verkehrsgünstig durch die Buslinie Zeven- Bremen über die Landstraße 133 erschlossen. Die Ortschaften mit überwiegend ländlicher Struktur werden von großen Moor- und Waldgebieten eingerahmt, die mit ausgeschilderten Wegen zum Wandern und Radwandern einladen. Ein Kleinod in Ostertimke ist der Bullensee mit dem dazugehörigen Bullenberg (Naturschutzgebiet). Für die Freizeitgestaltung stehen das naturnahe Freibad in Kirchtimke und Sportplätze zur Verfügung. Mehrere Vereine mit unterschiedlichen Aktivitäten bereichern das Leben in den Orten.

In beiden Ortsteilen sind verschiedene Gewerbe- Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ansässig.

Ein Kindergarten mit Integrationsgruppe und einer Altersübergreifenden Gruppe ("U3") ist in Ostertimke eingerichtet.

Geschichte des Ortes

 

 

 

   

 

 

 

 

 
 

 

               

 

 

 

 

 

 

Im Jahre 1148 wurde Kirchtimke (damals Tinbike) erstmalig in einer Urkunde des Domstifts Verden erwähnt.

Ab dem Jahr 1397 finden sich Aufzeichnungen in denen Kirchtimke auch als Kirchort bezeichnet wurde. Über die Jahrhunderte entwickelte Kirchtimke sich stetig weiter. 1762 wurden im Ort schon 2 Vollhöfe, 1 Halbhof, 8 Kötner und 14 Brinksitzer gezählt. Zu den Brinksitzern gehörten auch mehrere Töpfer die den  "Lauenburger Ton" weiterverarbeiteten. Dadurch wurde Kirchtimke zu dieser Zeit auch als "Pütscherort" bekannt.

Die folgenden Jahre und Jahrzehnte waren geprägt vom Beginn der kommunalen Selbstverwaltung und dem Aufbau der Infrastruktur. 1852 wurde mit Lütje Kahrs der erste Gemeindevorsteher benannt, 1897 war der Baubeginn der Landstraße durch Kirchtimke und in den Jahren 1897-1900 wurden eine Schule und das Organistenhaus gebaut.

Doch auch Kirchtimke blieb von Rückschlägen nicht verschont. Zwei Weltkriege forderten ihren Tribut.

Die Nachkriegsjahre standen ganz im Zeichen des Wiederaufbau.1953 wurde mit der Flurbereinigung begonnen, 1960 mit dem Bau eines neuen Sportplatzes und eines Feuerwehrgerätehauses. Drei Jahre später folgte die Einweihung des Schwimmbades.

Im Zuge einer Gemeindereform wurde 1972 die Samtgemeinde Tarmstedt gegründet und Ostertimke der Gemeinde Kirchtimke zugeordnet.


Quellen:

Festschrift 850 Jahre Kirchtimke   

Jubiläumsfestausschuss der Gemeinde Kirchtimke (1998)

 

Chronik Kirchtimke (1998)